Über mich
Im Winter 1984 habe ich das Licht der Welt erblickt und in Buchheim eine Kindheit genossen, die im Rückblick nicht schöner hätte sein können. Bei meinen Eltern auf dem Hof war ständig etwas los, und mit meinen Geschwistern gab es immer etwas zu spielen oder Blödsinn zu machen. Und da es in der Landwirtschaft auch immer etwas zu tun gibt, habe ich schon früh gelernt: wer nicht sät, kann auch nicht ernten. Sprich: wenn ich etwas will, dann muss ich auch etwas dafür tun.
Die Schule war für mich ein notwendiges Übel, das eben besucht werden musste, aber zum Lernen war ich schlicht zu faul, zumal mich viel Lernstoff auch einfach nicht interessiert hat. Viel lieber war ich draußen, habe gewerkelt und etwas mit meinen Händen gemacht ‒ nicht immer zur Freude meines Vaters, da er der Meinung war, dass eine Stichsäge für einen 8-Jährigen doch noch etwas zu gefährlich ist. Naja, dann eben heimlich...
Als es gegen Ende der Hauptschule an die Berufswahl ging, habe ich mich entschieden Werkzeugmacher zu lernen. Dies hat meine damaligen Lehrer nicht sonderlich erfreut, da sie meinten, ich solle doch gleich noch die Mittlere Reife machen. Aber ich wollte nicht länger die Schulbank drücken und meinen Händen praktische Arbeit geben. Die Ausbildung habe ich als Bester im Lehrjahr bestanden, und dennoch hat mir immer so etwas wie Erfüllung gefehlt.
Durch meine Hobbys wie Schreinern und Torten backen haben einige Freunde immer wieder gesagt, ich solle mich damit selbständig und meine Talente zum Beruf machen. Das jedoch wollte ich nicht, da ich meine Hobbys zwar liebe, jedoch nicht jeden Tag machen möchte. Die Massage hat mir auch schon als Jugendlicher Freude bereitet und so war es keine Seltenheit, dass z.B. bei Ausflügen der Musikkapelle öfter mal der Satz fiel: „Peter, kannst du mir bitte den Nacken massieren, ich bin sooo verspannt.“ Dieser Aufforderung bin ich immer gerne gefolgt und habe so ein Gefühl dafür entwickelt.
Durch eine gute Freundin bin ich 2012 auf Robert Betz gekommen und habe mir erstmals Vorträge angehört, die mich begeisterten und sich so leicht umsetzbar anhörten.
Mit Ende 20 hatte ich einen Unfall mit dem Fahrrad, der mich mit dreifach gebrochenem Handgelenk und weiteren Verletzungen für 10 Wochen handlungsunfähig machte. Das war für mich eine große Herausforderung. Ich konnte einfach nicht Nichts tun.
Als ich dann nach 3 Wochen ohne Gips die Hand noch einmal durch einen Fahrradsturz gebrochen hatte, war ich am Boden zerstört. Was wollte mir das Leben sagen mit dieser „Notbremse“?
Durch etwas Zureden meiner guten Freundin habe ich mich dann zur Transformations-Woche angemeldet, von der ich hoffte, dass diese Zeit mein Leben verändern und Antworten liefern würde. Ich war so begeistert und fasziniert, was sich in dieser Woche alles gelöst hatte, dass ich mich zur Ausbildung in Transformationstherapie nach Robert Betz© angemeldet habe. Sicherlich auch mit dem Hintergrund, meine zur damaligen Zeit heftigen Kopf- und Rückenschmerzen loszuwerden. Zum ersten Mal habe ich mich mit meinem Innenleben befasst und war überrascht, was da so alles los ist. Diese Zeit war für mich sehr heilsam und ich habe unglaublich viel über mich und meine Gefühle gelernt. Der ursprüngliche Gedanke war, dass ich diese Ausbildung lediglich für mich mache, um mich und meine Vergangenheit zu verstehen und dadurch die Zukunft zu beeinflussen. Das Leben hatte jedoch andere Pläne mit mir: heute gebe ich mit großer Freude Coaching- und Transformations-Sitzungen und leite Meditationen an.
Bei dieser Ausbildung war auch immer eine Massage-Therapeutin dabei, die durch ihre Massagen half, emotionale Prozesse körperlich zu bearbeiten und zu integrieren. Ich fragte sie damals, ob ich sie auch einmal massieren dürfte, ich hätte zwar keinen Plan, aber Spaß am Massieren. Sie willigte ein und so habe ich sichtlich nervös meine erste „richtige“ Massage gegeben. Danach war ich ziemlich unsicher, ob die Massage unangenehm oder entspannend war. Umso überraschter war ich, als ich abends ein Brieflein an meiner Türe fand mit den Zeilen:
„Bevor du jetzt laut aufschreist: Nein, bitte nicht noch ein Talent! ‒ Mach da weiter, du hast ein Händchen dafür!"
So ermutigt habe ich mich 2016 kurzerhand zur Ausbildung in Bioenergetischer Massage nach Hartmut Fraas angemeldet. Diese Mischung aus physischer Massage und Energiearbeit bringt den Menschen wieder näher zu sich selbst, der Kopf wird ruhig, der Körper kann entspannen.
Es ist mir ein Bedürfnis, die Zeit, die du bei mir verbringst und dadurch in dich investierst, so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ich denke, dass wir hier auf dieser schönen Erde sind, um ganz viele Erfahrungen zu sammeln und dadurch zu wachsen. Lebe dein Leben und lass dich auf dich ein ‒ Kopien laufen schon genug herum. Trau dich als Original zu leben.